
Patent omnibus veritas - die Wahrheit ist allen zugänglich, wie Sie selbst mit einem Blick auf Foto und Text feststellen können.
Von unserem Redakteur Graf von Roit zu Transylvanien
Finanzmanager haben schwere Zeiten durchlebt. Verblichen war der Glanz hoher Bezüge und luxuriöser Dienstwagen. Seit im Spätsommer 2008 Lehmann Brothers eine globale Finanzlawine ausgelöst und im Anschluss das Zeitliche gesegnet hatten, herrschte trostlose Langweile im erbarmungslosen Kampf um Moneten und Märkte. Die Aufsichtsbehörden hatten die Reißlinie gezogen und sich als Spaßbremse erwiesen, indem sie Leerverkäufe untersagten. Kein einziger Finanztitel konnte mehr herunter geprügelt, kein Unternehmen zum Absturz gebracht und keine Währung ruiniert werden.
Das ist seit dem 1. Februar wieder anders. Leerverkäufe von Finanztiteln sind wieder erlaubt. Die Alchimisten des Finanzsystems kaufen und verkaufen Finanzprodukte, die sie gar nicht besitzen (Nacktverkäufe). Portugal, Italien, Griechenland und Spanien (Pigs) sind die Favoriten im Währungsroulett. Die Boni locken, die Leitfiguren zocken. Open season. Dem Satan und der Politik sei Dank!
Leitbilder der Wissensgesellschaft
Klimatologen, die Theorie des Treibhauseffektes und andere Bildungskatastrophen
Zu den Protagonisten der Wissensgesellschaft gehören zweifelsfrei die Klimatologen des UN-Weltklimarates und ihre Mannen wie der Chef des Potsdam-Instituts für Klimaforschung. Ihre durch wirtschaftliche Hoffnungen befeuerten Prognosen über die Erderwärmung und ihre Folgen unter besonderer Berücksichtigung der Treibhaustheorie und speziell des vom Menschen in die Atmosphäre eingebrachten Kohlendioxids wecken zunehmend Zweifel.
Auf der UN-Weltklimakonferenz wurde immer deutlicher, dass der Weltklimarat seine düsteren Szenarien nicht so sehr auf wissenschaftliche überprüfte Studien stützt, sondern auf Behauptungen. Nunmehr glauben auch eingefleischte Klimatologen nicht mehr uneingeschränkt an die Visionen und schlimmen Prophezeihungen über den Weltuntergang durch Erderwärmung. Was bleibt ist das Unbehagen, dass die Leitbilder der Wissensgesellschaft in Gestalt der Klimatologen bewusst übertrieben haben, um sich wichtig zu machen. Es ist ihnen in ausgezeichneter Weise gelungen, durch die Vermischung von Weltanschauung, Halbwissen und Profitgier aus der Anonymität durch Selbstdarstellung herauszutreten.
In der unverfänglichen Form von veröffentlichten Meldungen, Diskussionszirkeln, Workshops, Sitzungen und Konferenzen fanden sie ein ideales Mittel, jenseits wissenschaftlicher Erkenntnisse ihre Meinungen über Probleme und ihre Lösungen zu formulieren und bis zur Edelfäule reifen zu lassen.
Ein exellentes Beispiel für diese Praxis sind Klimakonferenzen, die sich mit der Theorie des Treibhauseffektes unter besonderer Berücksichtigung des vom Menschen in die Atmosphäre eingebrachten Kohlendioxids (CO2) auseinander setzen. Für Klimatologen gilt: Es genügt nicht, Schwächen in Mathematik und Physik zu haben, es erleichtert die Sachdiskussion aber ungemein.
Das in die Atmosphäre eingebrachte Kohlendioxid (CO2) ist nach dieser in Medien, Politik und Öffentlichkeit transportierten Treibhaustheorie des Pudels Kern. Nach dieser Theorie ist der Anstieg von CO2 die Ursache des wärmeren Klimas und nicht dessen Folge. Punkten kann man insbesondere mit Hinweisen darauf, dass wir viel rigoroser gegen den Individualverkehr in jeder Form vorgehen müssen.
Als völlig abwegig dagegen werden Auffassungen klassifiziert, dass u. a. Klimaschwankungen ganz natürlich von Sonnenaktivität und Bewölkung abhängig seien, dass sich im Verlaufe der Entwicklung unseres Planeten immer wieder kalte und warme Zeiten abgewechselt haben, ohne dass ein kausaler Zusammenhang zum CO2-Gehalt der Atmosphäre nachgewiesen werden konnte.
In der Wissensgemeinschaft der Klimatologen, der bildungsfernen Schichten in Politik und Medien, in den Köpfen der Menschen hat sich nachhaltig allein das düstere Szenario des Treibhauseffektes der Erderwärmung und der damit verbundenen Katastrophen festgesetzt.
Dabei spielt es auch keine Rolle, dass es trotz steigenden CO2-Gehaltes in der Atmosphäre seit einigen Jahren nicht mehr wärmer geworden ist, dass sich die Hinweise darauf verstärken, dass interessierte Selbstdarsteller durch kreative Statisken der Erderwärmung im 20. Jahrhundert den Anschein der Einmaligkeit in der Klimageschichte verleihen wollen. Der Weltklimarat der Vereinten Nationen ist zwar inzwischen in seiner Glaubwürdigkeit abgestürzt, weil in jüngster Zeit einzelne Mitglieder in dem Verdacht stehen, bewusst übertrieben zu haben, um ihren Themen größere Aufmerksamkeit zu verschaffen, aber was soll’s. Selbst dieser Winter dürfte die Vorhersage des globalen Hitzekollaps durch die Leitbilder der Wissensgesellschaft nicht nachhaltig in Frage stellen. Frei nach Wilhelm Busch könnte man sagen, und so schlossen sie messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.
Die konsequent formulierten negativ düsteren Szenarien haben inzwischen diversen Forschungsinstituten Millionen Gelder eingebracht. Auch Aussagen, die auf spekulativen Äußerungen beruhen, sind hier völlig unschädlich. So hatte ein russischer Eisforscher 1996 in einem Zeitungsinterview behauptet, dass die Himalaja-Gletscher bis 2350, nicht aber wie von UNO-Forschern behauptet, bis 2035 verschwunden sind.

Willkommen im Treibhaus
Vor diesem Hintergrund ist die Frage zu stellen, wie es möglich war, dass Öffentlichkeit, Medien und Politik jenen Leuten auf den Leim gegangen sind, die aus rein persönlichen wirtschaftlichen Motiven von nichts besser leben als von Weltuntergangsszenarien und Katastrophen.
Nach meiner Theorie hat dies mit einer anderen Katastrophe zu tun. Die gegenwärtige Entwicklung ist zumindest in Deutschland vor dem Hintergrund der Bildungskatastrophe zu interpretieren. Diese hat in einer horizontalen und vertikalen Reduktion der Lerninhalte, kombiniert und korrespondierend mit neuen ausgeklügelten Lehr- und Lernmethoden in Schule, Universität und Beruf eine Entwicklung ermöglicht, in der es nicht genügt, kein Wissen zu haben, man muss dies auch lautstark ausdrücken können und durch Selbstdarstellung als Karrieretreibsatz zünden.
Vereinfacht und sehr allgemein formuliert lässt sich dies empirisch an Einzeluntersuchungen des Reformprozesses im Schulsystem und konkretisiert am modifizierten Anforderungsprofil des Faches Mathematik aufzeigen. Hier lässt sich ein Faktor identifizieren, der erst jene Katastrophenmeldungen über die Erderwärmung unter besonderer Berücksichtung der Rolle des vom Menschen in die Atmosphäre eingebrachten CO2 und die darauf fußende Theorie des Treibhauseffektes ermöglicht hat. Auf die Rolle des privaten Fernsehns kann hier nicht besonders eingegangen werden.
Empirische Studien in diversen Schulsystemen im Rahmen des für die Bildungsreform relevanten Zeitraums lassen sich wie folgt zusammenfassend skizzieren:
1. Szenario - Hauptschule 1950: Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 20 Mark. Die Erzeugerkosten betragen 4/5 des Erlöses. Wie hoch ist der Gewinn?
2. Szenario - Realschule 1960: Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 20 Mark. Die Erzeugerkosten betragen 16 Mark. Berechne bitte den Gewinn.
3. Szenario - Gymnasium 1970: Ein Bauer verkauft eine Menge Kartoffeln (K) für eine Menge Geld (G). G ist die Menge aller Element g, für die gilt: g ist eine Mark. In Strichmengenform müsstest Du für die Menge (G) zwanzig (////////////////////) Strichlein machen, für jede Mark eines. Die Menge der Erzeugerkosten (E) ist um vier (////) Strichlein weniger mächtig als die Menge G. Zeichne das Bild der Menge E als Teilmenge der Menge G und gib die Lösungsmenge (L) an für die Frage: Wie mächtig ist die Gewinnmenge?
4. Szenario - Gesamtschule 1980: Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln zum Preis von 20 Mark. Die Erzeugerkosten betragen 4/5 gleich 16 Mark. Der Gewinn beträgt 1/5 gleich 4 Mark. Unterstreiche das Wort „Kartoffeln“ und diskutiere mit Deinem Nachbar über den Gewinn!
5. Szenario - wissenschaftliches Fachgespräch mit dem Klimaexperten der "Bundesvereinigung für eine CO2-freie Republik"
Quod erat demonstrandum:
Es sind nur 0,038 % CO2 in der Luft. Wer noch weiter rechnen möchte, von diesen fast 0,04 % produziert die Natur auf diesem Planeten 96 %. Demzufolge produziert der Mensch 4 % von 0,038 % CO2 = 0,00152 %. Der Anteil Deutschlands hieran liegt bei 3,1 %.
Damit beeinflusst Deutschland 0,00004712 % des CO2 in der Luft. Mit der Reduzierung dieses Anteils übernimmt Deutschland die Führungsrolle in der Welt und lässt sich dieses jährlich 50 Milliarden Euro an Steuern und Belastungen kosten.
Fazit:
Frei nach Erich Kästner: „Was immer auch geschieht, nie dürfet ihr so weit sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“
Aktualisiert (Mittwoch, den 12. Mai 2010 um 16:00 Uhr)